Pferdegestützte Heilpädagogik

für Menschen mit besonderem Förderbedarf auf körperlicher, seelischer, sozialer oder kognitiver Ebene

Ganz nach dem Motto: “Aufbruch nach Ora“ machen wir uns auf eine Entdeckungsreise mit unseren jungen Andalusiern zu den Wurzeln der Freiheit.
Mit Dali und Pablo im Gepäck, lernen wir die ersten Schritte der Freiheitsdressur.

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Was ist Pferdegestützte Heilpädagogik?

Die Pferdegestützte Heilpädagogik bietet dem Duo PÄDAGOGE – PFERD eine direkte Interventionsmöglichkeit beim MENSCHEN.

Dies kann als einzelne Handlungsweise, oftmals auch als fachübergreifende Kombination mit weiteren Projekten erfolgen.

Hierbei wird der Mensch, sowohl im Umgang mit dem Pferd, als auch beim Reiten, ganzheitlich angesprochen:

körperlich: im Kontakt wird das Körpergefühl, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht und Motorik geschult.

emotional: die Beziehung zum Pferd fördert und fordert Emotionen, die durch fachliche Begleitung zu neuen Lösungsansätzen geführt werden.

kognitiv: in der Begegnung mit dem Pferd, wird zu Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernfähigkeit motiviert.

sozial: in der Konfrontation mit dem Pferd wird die Persönlichkeitsentwicklung angeregt. Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Sozialverhalten, Durchsetzungsvermögen, Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit werden somit gefördert.

Welche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich für die Pferdegestützte Heilpädagogik?

In der Pferdegestützten Heilpädagogik werden Erlebnisräume offeriert, in denen der Mensch sich mit seinen Ressourcen positiv entwickeln kann.

Der Zugewinn an Selbstvertrauen, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit kann sich im Alltag bei folgenden Defiziten und Beeinträchtigungen auswirken:

  • Defizite in der emotionalen Entwicklung, Kommunikations- und Beziehungsproblemen
  • Lern- und geistige Behinderung
  • Minimalen cerebralen Bewegungsstörungen, Störungen in der Wahrnehmung (Tastsinn, Bewegungssinn, Raum-Lage-Orientierung, Sehen, Hören)
  • Probleme im sozialen Umfeld
  • Psychomotorischen Befunden, mangelhaftem Körperbewusstsein
  • Pubertät
  • Schulprobleme wie Lern- und Konzentrationsprobleme
  • Sprachbehinderungen und Störungen in der Sprachentwicklung

Der methodische Ansatz einer Pferdegestützten Heilpädagogik

Für eine erfolgreiche pädagogische Intervention, gilt es zunächst ein emotionales Setting zu erzeugen.

Der natürliche Attraktivitätsbonus der Pferde erleichtert dem Pädagogen den individuellen Zugang zum Menschen. Die spezielle Interaktion am, mit und auf dem Pferd sowie das Erleben eines sozialen Gefüges innerhalb einer Herde, setzen hierbei einen wirksamen pädagogischen Prozess in Gang.

Eine fortlaufende, analytische Begleitung der Erziehungsberechtigten oder betreuenden Personen ergänzt den angestrebten Heilungsverlauf.

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